Glasfaser, ein Schluckauf-Netzwerk in Friaul-Julisch Venetien

Regionalrätin Simona Liguori von Patto-Civica hat dem Regionalrat eine Anfrage vorgelegt, um „auf die zahlreichen kritischen Probleme hinzuweisen, mit denen Benutzer in Friaul-Julisch Venetien bei der Nutzung des Glasfasernetzes konfrontiert sind“.
„Glasfaser sollte stabile und leistungsstarke Verbindungen garantieren, doch zu viele Bürger berichten von anormalen Latenzen und plötzlichen Qualitätseinbußen“, betonte Liguori in einer Erklärung. „Dieses Problem beschränkt sich nicht auf einen einzelnen Betreiber; unseren Informationen zufolge scheint es sich über mehrere Gebiete unserer Region auszubreiten, von den Natisone-Tälern bis nach Zentralfriaul.“
Laut Liguori können Serviceunterbrechungen erhebliche Auswirkungen auf das tägliche Leben haben: „Smart Working, Fernunterricht, Videokonferenzen und sogar das Streamen von Online-Inhalten werden schwierig oder unmöglich. Es wäre paradox, wenn die Menschen trotz der erheblichen Investitionen in Ultrabreitband nicht auf einen stabilen Dienst zählen könnten.“
Die Frage drängt die Region zu dringendem Handeln: „Es ist unerlässlich, mit Open Fiber und kommerziellen Betreibern zusammenzuarbeiten, um die Ursachen dieser Instabilitäten zu klären und den Nutzern endlich einen angemessenen Servicestandard zu garantieren. Ohne entschlossenes Handeln“, so Liguori abschließend, „laufen wir das Risiko ein, dass die großen Investitionen in die Digitalisierung nicht den erwarteten Nutzen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung unserer Region bringen.“
İl Friuli